Grasmilben beim Menschen

Herbst- Grasmilben

Grasmilben beim Menschen: Die rötlichen Larven sind Parasiten.

Grasmilben beim Menschen bekämpfen

Herbst- oder Erntemilbe, auch Grasmilbe, Grasfloh, Neotrombicula

Grasmilbenstiche behandeln

​​Herbstmilben Stiche ​ ​finden sich an Stellen mit dünnerer Haut.

Grasmilben beim Menschen

Stiche / Bisse von Herbstgrasmilben (Grasmilben, Grasflöhe)

Mittel gegen Milbenstiche

Ein elektronischer Stichheiler verhindert den Juckreiz.

Insektenstiche behandeln mit Bite Away Sticheiler

Hitzebehandlung gegen Insektenstiche: ​thermischer Stichheiler

​Grasmilben bekämpfen

Bei begrenztem Befall kann der Einsatz von Neemöl* helfen.

​​Neemöl gegen Milben im Garten

Wie kann man Grasmilben Bisse behandeln? Was hilft gegen Herbstgrasmilben Stiche?

Grasmilben beim Menschen sind in manchen Gegenden ein echtes Problem. Genau genommen geht es um Herbstmilben und ihre Stiche oder Bisse. Dabei leiden Menschen und auch Haustiere nach einem Aufenthalt im Freien unter wochenlangem, starkem Juckreiz. Es sind sehr kleine gerötete, manchmal auch pustelige Stellen auf der Haut zu finden. Diese Erscheinung wird als Trombidiose bezeichnet, auch Erntekrätze oder Beiß genannt. Mitunter gibt es Verwechselungen mit einem Ekzem, was natürlich völlig andere Ursachen hat.

Ausgelöst wird diese lästige Erscheinung durch die Larven der Ernte- oder Herbstmilbe, die mit wissenschaftlichem Namen Neotrombicula autumnalis heißt. Weitere Namen sind Erdlaus, Erntemilbe, Graslaus, Grasmilbe, Grasfloh, Herbstgrasmilbe, Herbstlaus, Holzmilbe, Heumilbe oder Pfirsichlaus. Andere deutsche Namen sind Erntemilbe, Herbstlaus oder Beiß.

Häufig liegen diese betroffenen Körperstellen gut geschützt unter der Kleidung. Oft gibt es ein großes Rätselraten, worum es sich bei diesen juckenden Stellen handelt. Auch Ärzte stoßen dabei an ihre Grenzen. Denn leicht passieren Verwechselungen mit den Bissen von Bettwanzen, mit Flohbissen oder ähnlichem.

Außerdem sind die Stiche allein nur schwer von anderen Insektenstichen zu unterscheiden. Es sollten daher auch andere Faktoren betrachtet werden. Da die Milben meistens nicht gefunden werden, erhärten normalerweise erst mehrere Indizien zusammen den Verdacht.

Oft jucken sie erst Stunden später, z.B. in der Nacht im Bett. Deshalb werden sie auch erst einmal gar nicht unbedingt mit dem Aufenthalt im Grünen in Verbindung gebracht.

Anmerkung: Im Internet findet man zum Teil selbst auf renommierten Seiten unrichtige, widersprüchliche oder falsche ​Aussagen über die Milben. Tatsächlich sind ​Herbstmilben in ihrer Lebensweise wissenschaftlich auch noch nicht ​besonders gut erforscht. Da gibt es noch verschiedene große Wissenslücken. Die Informationen auf dieser Seite habe ich gründlich recherchiert. ​Meine Empfehlungen für Grasmilben bei Menschen basieren entweder teils auf eigenen Erfahrungen ​und auf amtlichen oder wissenschaftlichen Quellen. (siehe unten)

Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion unten, um Ihre Meinung oder eigene Erfahrungen mitzuteilen.

Herbstmilben Grasmilben Bisse Mensch

Grasmilben Herbstmilben Bisse beim Menschen

Die Herbstmilbe, auch Grasmilbe oder Erntemilbe

Was sind Herbstmilben, und wo treten sie auf.

Herbstmilben oder Herbstgrasmilben werden oft auch fälschlich "Grasmilben" genannt. ​Der lateinische Name ist Trombicula, genau genommen "Neotrombicula autumnalis". Die Milben gehören zu den Spinnentieren, sind also keine Insekten.

Die häufige landläufige Bezeichnung "Grasmilbe" beruht auf einer Verwechselung. Die "wirkliche" Grasmilbe hat den wissenschaftlichen Namen "Bryobio Gramineum". Sie saugt tatsächlich nur an Pflanzen, an Gras zum Beispiel. Für Mensch und Tier ist diese absolut harmlos.

Grasmilben beim Menschen bekämpfen

Herbst- oder Erntemilbe (Neotrombicula autumnalis)

Herbstmilben treten in vielen Ländern an manchen Orten massenhaft auf.

Diese Larven können problemlos einige Meter in wenigen Minuten zurücklegen. Also zum Beispiel die Entfernung von ihren Rückzugsorten zwischen den Pflanzen zu Ihrem sonnigen Lieblingssessel.

Die Verbreitung von Herbstmilben ist regional beschränkt. In Deutschland sind sie vor allem im Rheintal zu finden. Hauptsächlich leben sie dort in Gärten und Parks  im Umkreis der Großstädte.

Im Herbst treten sie bei uns in großer Zahl auf. Daher haben sie den Namen Herbstmilbe oder Erntemilbe. In den letzten 10 bis 15 Jahren haben sie sich in einigen Gegenden zu einer echten Plage entwickelt.

Grasmilben Stiche erkennen, Herbstmilben Bisse

Stichbilder beim Menschen, Hautreaktion, Verwechselungen.

Grasmilben beim Menschen hinterlassen ihre Bisse an Armen und Beinen, auf Brust oder Schultern. Gehäuft können sie auch im Schambereich oder in den Achseln vorkommen. Besonders in warmen Körperregionen mit dünner Haut, da die Milben sich dort wohlfühlen und leichter zu ihrer Mahlzeit kommen.

Besonders unter eng anliegender Kleidung finden sich die Bissstellen. Unter der Unterwäsche oder den Strümpfen, unter dem Gürtel, unter Gummizügen von Wäsche usw.

Manche Menschen sind viel stärker betroffen als andere. Dies scheint zum einen von der Beschaffenheit der Haut abzuhängen, zum Beispiel ihrer Dicke und Widerstandsfähigkeit, zum anderen wird es auch mit Gerüchen und Ausdünstungen der Haut erklärt.

Auch wenn Menschen gebissen wurden, ist die individuelle Reaktion sehr unterschiedlich. Manche leiden furchtbar unter grässlichem Juckreiz, andere spüren nichts.

Und schließlich bilden bei wiederholten Bissen manche Betroffene eine Toleranz aus, so dass sie keinen Juckreiz mehr spüren. Während bei wieder anderen Menschen die Reaktion stärker wird und sich rote Quaddeln bilden, nachdem anfänglich nur kleine rote Pünktchen zu sehen waren.
Auch eine Allergie kann ausgebildet werden.

Der Milbenbiss ruft rasch eine rötliche Hautreizung hervor. Meist ist diese Stelle relativ klein, vielleicht 1-3 mm im Durchmesser. Es können aber auch bis 1 cm große Quaddeln entstehen.

Manchmal hat man nur einen einzigen Milbenbiss. Häufig finden sich jedoch mehrere nahe beieinander.

Herbstmilben Bisse beim Menschen

Herbstmilbenbisse beim Menschen

​Normalerweise verspürt man den Biss erst viel später, zum Beispiel dann nachts im warmen Bett. Da wird ​die juckende Stelle zunächst gar nicht mehr mit dem Aufenthalt im Grünen in Verbindung gebracht. Im Gegensatz zu Hausstaubmilben, die nicht stechen, sind aber die Einstiche zu finden. Auch die Ähnlichkeit ​mit den Stichen von Flöhen kann einen leicht auf die falsche Spur bringen.

Denn erst nach einigen Stunden, manchmal erst nach 1-2 Tagen, entsteht bei Mensch und Tier oft Juckreiz. Dieser kann sehr quälend sein und bis zu zwei Wochen anhalten. Sehr empfindliche Menschen können sogar mit leichtem Fieber reagieren.

Grasmilbenbisse Gefahren

Grasmilben beim Menschen können Krankheiten übertragen.

In Deutschland brauchen Sie sich über eventuelle Übertragung von Krankheiten keine Gedanken zu machen. Hierzulande wurde noch nie festgestellt, dass man von Grasmilben mit Krankheiten infiziert werden könnte.

Die Möglichkeit der Übertragung von Borreliose ist nicht nachgewiesen, kann aber auch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Die Übertragung ​von Borreliose durch Zecken ist dagegen bekannt. (Zecken und Milben sind ​nahe Verwandte und haben viele Ähnlichkeiten.) Im asiatischen Raum weiß man ​von der Übertragung einer Fieberkrankheit durch ​Milbenbisse.

Milbenbisse, Grasmilben-Stiche: Die Haut wird mit den Mundwerkzeugen angeritzt und mit Speichelsäften gelöst.

​Der extreme Juckreiz reizt allerdings stark zum Kratzen. Dabei besteht ​die Gefahr, dass die Hautoberfläche​ weiter verletzt wird. Es können dann Erreger eindringen, so dass sich Folgeentzündungen bilden.

Grasmilben im Garten erkennen

Wie zeigt sich ein Befall mit Grasmilben?

Ob Ihr Garten von Milben befallen ist?
Das werden Sie wahrscheinlich am ehesten durch die häufigen Stiche nach einem Aufenthalt im Freien bemerken.

Die parasitären sechsbeinigen Milbenlaven sind mit 0,2 bis 0,3 mm winzig klein. Sie können sie daher auf den meisten Untergründen mit dem bloßen Auge kaum erkennen.

​Mit der folgenden Methode sind die Milben aber leicht zu entdecken. Legen Sie dazu weiße Kacheln oder weißes oder auch schwarzes Papier auf den Boden. Wählen Sie dafür verschiedene sonnige Stellen Ihres Gartens. Herbstmilben sammeln sich dort, weil sie die Wärme mögen.

Auf dem weißen oder schwarzen Hintergrund können Sie die Milben dann leicht beobachten. Sie sind als leicht rötliche, bewegte Punkt zu entdecken. Wenn Sie eine Lupe benutzen, können Sie sie ​gut erkennen.

Grasmilben Herbstmilben Stiche behandeln

Die 6-beinige Larve der Herbstgrasmilbe, Erntemilbe (Neotrombicula autumnalis)

Mit einigem Aufwand kann man auf die beschriebene Weise herausfinden, welche Stellen besonders befallen sind. Die Milben im Garten ganz loszuwerden, kann jedoch ​richtig schwierig werden.

Grasmilben bei Tieren und Menschen

Wann und wo ​bekommt man Grasmilbenbisse.

Die Milben saugen nicht direkt unser Blut. Vielmehr kratzen sie bei Tieren und Menschen die Oberflächenzellen der Haut an. Es ist also ​falsch ausgedrückt, dass die ​Grasmilben beim Menschen stechen​. Es sind ja die Herbstmilben, und ​die beißen. Mit ihren Beißwerkzeugen ritzen sie die Haut geringfügig an. So entsteht eine kleine oberflächliche Wunde. Da diese Wunde nicht in die Tiefe geht, schmerzt sie nicht. In ihr sammeln sich Zellsäfte und Lymphe. Diese Säfte nehmen ​Grasmilben beim Menschen mit ihrem Saugrüssel auf. Daher werden sie als Poolsauger (pool = "Becken, Grube") bezeichnet.

Die erwachsenen Milben haben 8 Beine. Diese leben völlig harmlos tief im Erdboden und überwintern dort. Ebenso wie die Nymphen ernähren sie sich von Pflanzensäften oder kleinen Insekten. Im Frühjahr legen sie an der Erdoberfläche jeden Tag etwa 15 Eier ab. Die Männchen leben etwa 2 Monate, die Weibchen bis zu einem Jahr.

Die sechsbeinigen Larven sind als Parasiten an der Oberfläche unterwegs. Dabei sind sehr beweglich und aktiv. Mit nur 0,3 bis 0,5 mm sind sie winzig klein. Dennoch bewegen sie sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 cm pro Minute. Das ist ziemlich flott! Bezogen auf die Körpergröße müsste ein Mensch sich im Verhältnis mit etwa 60 km/h fortbewegen, um genau so schnell zu sein!

​Grasmilben beim Menschen: Larven sind ​​Parasiten.

Da sie tagaktiv sind, ist nachts zum Glück kein Befall zu befürchten.

Sie bewegen sich nicht aktiv auf ihre Wirte zu. ​Sie können mögliche Wirte jedoch anscheinend durch Veränderungen der Luft durch CO2-Verbrauch auf Entfernung wahrzunehmen. Zur Nahrungssuche ​warten sie auf ein Wirtstier. ​Die Milbenlarven klettern auf Blattspitzen und andere erhöhte Punkte, wo sie vorbei streifende Wirbeltiere warten. Auf den Blattspitzen von Gräsern und Pflanzen sind sie dabei zu finden. ​Sie warten, bis sie ​durch Haut, Haar oder Kleidung eines vorbeiziehenden Tieres oder Menschen von den Grasspitzen abgestreift werden. Dann krabbeln sie rasch weiter, um eine geeignete Hautstelle zum Saugen zu finden.

Die Milbenlarve saugt nur einmal. ​Dennoch sind oft mehrere oder gar viele Stiche beieinander zu finden. Das rührt daher, dass Milben an Gras- oder Blattspitzen als ganze Haufen zu vielen an einer Stelle sitzen und gemeinsam abgestreift werden. (sogenannte Cluster)

Grasmilben Stiche bekämpfen: Lebenszyklus Bilder

Leben der Herbstgrasmilben (Grasmilben, Herbstmilben, Erntekrätze)

Bei trockener Wärme ziehen sich gern an die schattig feuchten Stellen zwischen Pflanzen zurück. Nässe mögen sie jedoch ebenfalls nicht.

​Unter anderem befallen die Parasiten Vögel, Mäuse, Katzen, Hunde und eben auch Menschen. Auf Tieren können sich die Larven in großer Zahl sammeln. An Menschen werden sie jedoch schon nach wenigen Stunden nicht mehr gefunden.
Allerdings ist der Mensch wohl ein "Fehlwirt". Die Milben sind von Natur aus nicht auf Menschen eingerichtet sind und vertragen unsere Körpersäfte nicht. Sie gehen ein, wenn sie sich von Menschen ernährt haben.

Grasmilben im Garten bekämpfen

Was tun gegen Grasmilben?

Wenn Sie in Ihrem Garten Grasmilben bekämpfen wollen, müssen Sie für andauernden Erfolg mehrere Punkte beachten.

Man kann dann größere Mengen kochend heißes Wasser an diesen Stellen in den Boden gießen. Dies kann die Milben an dieser Stelle stark reduzieren. Solche Methoden können jedoch leider nur punktuell durchgeführt werden.

Nun könnte man sicherlich auf die Idee kommen, chemische Mittel großflächig einzusetzen. Vor allem spezielle Anti-Milben-Mittel (sogenannte Akariziden) kämen da in Frage. Allerdings bringt dieses Vorgehen nach Erfahrungsberichten nur bei kleineren umgrenzten Befallstellen Erfolg. Und dafür gibt es zwei einfache Gründe. Zum einen wäscht bereits der erste Regenguss die Chemikalien wieder fort. Zum anderen leben die Milben bis zu einem Meter tief im Boden, wo die Mittel erst gar nicht hin gelangen.

Obendrein töten Insektenvernichtungsmittel auch erwünschte Insekten. Dazu gehören dann unter anderem auch natürliche Fressfeinde der Milben, etwa Tausendfüßler.

Grasmilben beim Menschen- Gartenplatz

In schattig kühlen Gärten fühlen sich Herbstmilben wohl.

Falls Sie sich dennoch dafür entscheiden, dann sollten eine solche Maßnahme mit Chemie keinesfalls in die eigenen Hände nehmen. Überlassen Sie dies besser einem gewerblichen Schädlingsbekämpfer. Großflächiges Ausbringen von Insektenvernichtern ist für Laien nämlich aus gutem Grund verboten. Zu viele unterschiedliche Faktoren sind dabei zu beachten. Und zu groß sind auch die Gefahren für Gesundheit und Umwelt bei falscher Anwendung!

Gleichwohl haben anscheinend manche Leute in ihrem Garten durchaus Erfolg mit dem gezielten Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln. Da kommt es vielleicht auf einen Versuch an. Jedenfalls steigen Ihre Erfolgsaussichten, je mehr verschiedene Massnahmen sie miteinander kombinieren.

Grasmilben im Garten bekämpfen

Mein eigener Garten ist oben abgebildet. Inzwischen bin ich dabei, den Pflanzenbewuchs massiv zurück zu nehmen und statt dessen die Terrasse zu vergrößern. Wenn das nicht ausreicht, werde ich Kieselgur ausbringen.

Welche Vorgehensweisen sind zu empfehlen?

Wir müssen im eigenen Garten überlegt und systematisch vorgehen. Nur so haben wir Aussicht auf Erfolg.

Dafür machen wir die Lebensbedingungen für die Grasmilben beim Menschen und in seiner Umgebung möglichst unattraktiv.

  • Milben scheinen sich an leicht feuchten, schattigen Stellen besonders zu auszubreiten. Halten Sie deshalb Pflanzen auf Abstand, so dass Luft und Sonne Zugang haben.
  • Bei Nässe ziehen sich die Milben in den Boden zurück. Wässern Sie daher Ihren Rasen, falls es sehr trocken ist.
  • Mähen Sie Ihren Rasen häufig, da die Milben sich gern auf den Grashalmspitzen aufhalten. Entsorgen Sie den Grasschnitt nicht auf den Kompost!
  • Vertikutieren Sie Ihren Rasen, um Moos zu entfernen, auf dem sich die Milben ebenfalls gern aufhalten.
  • Vertreiben sie Mäuse aus ihrem Garten, wenn er befallen ist. Entfernen Sie Mäusenester, da sie durch ihr Nahrungsangebot für die Parasiten zur Verbreitung beitragen.
  • Falls Sie einen Komposthaufen haben, dann setzen Sie ihn öfters um. Dort bauen sich auch Mäuse gern ihre Nester.
  • Halten Sie einen 2 bis 3 Meter breiten Streifen zum Haus pflanzenfrei, damit die Milben nicht ins Haus vordringen können.
  • Wenn die befallenen Stellen nur begrenzt sind, können Sie den Einsatz von Neemöl* erwägen. Bitte beachten Sie dabei den Infokasten.

Die Milben beißen ja nicht nur Menschen, sondern vor allem auch Tiere. Sowohl Ihre Haustiere wie Hunde und Katzen als auch Kleintiere im Garten sind betroffen, Vögel und Mäuse zum Beispiel. Besonders Mäuse scheinen die Herbstmilben zu verbreiten.

Grasmilben Herbstmilben Hund Katze Mensch

Grasmilben bekämpfen Sie am besten, wenn Sie möglichst viele der verschiedenen Faktoren berücksichtigen und unterschiedliche Massnahmen miteinander kombinieren!

Neemöl (Niemöl) gegen Herbstgrasmilben

Gegen Herbstgrasmilben wird natürliches Neemöl oder Niemöl zur Zeit sehr beworben. Es wird im Kaltpressverfahren aus den Blättern des indischen Niembaums gewonnen. 

Was weiter oben über das Problem gesagt wurde, Insektenvernichter wirksam einzusetzen, gilt natürlich auch hier.

Darüber hinaus findet das Bundesamt für Verbraucherschutz warnende Worte. Zwar ist Neemöl ein reines Naturprodukt. Das heißt jedoch nicht, dass man es unbedenklich einsetzen kann. Zum Einsatz von Neemöl in heimischen Gärten liegen jedenfalls noch nicht genügend Erkenntnisse vor. 

Neemöl ist frei verkäuflich. Einige Anwender berichten, dass sie damit Erfolg hatten. Es soll nach den Angaben der Verkäufer für Menschen und Tiere unschädlich sein. Wenn Sie es ausprobieren wollen, können Sie Neemöl hier kaufen*.

Seien Sie sparsam im Umgang. Verlassen Sie sich nicht blind auf Aussagen, die diese Mittel als unschädlich bezeichnen. Immerhin haben sie eine tödliche Wirkung, deretwegen sie ja auch eingesetzt werden...


Übrigens gilt, was hier über Neemöl gesagt wurde, auch für das aus den Blüten von Chrysanthemen natürlich gewonnene Insektizid Pyrethrum*. ​Künstlich hergestellte sogenannte Pyrethroide werden jedoch als gefährlicher eingestuft, da diese haltbarer sind. Natürliches Pyrethrum dagegen zersetzt sich in kürzerer Zeit.

Es gibt mehrere Hersteller, die Produkte zur Bekämpfung von Herbstmilben empfehlen. Dazu gehören Neudorff Zecken- und Grasmilbenkonzentrat*, Bayer Blattanex sowie das ​besprochene Neemöl. Am ehesten würde ich zu Kieselgur-Staub greifen, welches

auch in der professionellen Schädlingsbekämpfung gegen Hühnermilben eingesetzt wird und bei sachgemässer äusserer Anwendung nicht giftig ist. Alle Mittel sind leider nur auf eher kleinen Flächen sinnvoll anzuwenden.
(Klick auf die Bilder führt zur Infoseite auf Amazon.)

Neem / Niemöl Rimulgan, Kaltpressung aus Blättern des indischen Neembaums

AniForte® Milben Stop Puder,  Kieselgur Pulver aus fossilen abgesetzten Kiesel- Algen

Milben im Haus bekämpfen

Was tun gegen Grasmilben im Haus?

Um eine Einschleppung in Ihr Heim müssen Sie sich zum Glück normalerweise keine größeren Gedanken machen. In Häusern und Wohnungen überleben Grasmilben normalerweise nur wenige Stunden, höchstens 1 bis 2 Tage.

Allerdings berichten auch einzelne Betroffene von anderen Erfahrungen. So ​soll es vorgekommen sein, dass bei erneuter Benutzung befallener Kleidung​ doch auch Tage oder gar Wochen später wieder erneute Bisse ​zu finden waren. Im Zweifel also Kleidung und Schuhe heiß waschen oder desinfizieren.

Es scheint (selten) auch vorzukommen, dass Milben im Bereich von vielen Zimmerpflanzen längere Zeit überleben. Falls Sie den Verdacht darauf haben, sollten Sie ​nicht zu viele Pflanzen in Ihrem häuslichen Aufenthaltsbereich halten.

Es gibt eine speziell gegen Milben entwickelte Sprühlösung*. Diese können Sie im Haus benutzen, wenn Sie da auf Nummer Sicher gehen wollen.​

Herbstmilbenbiss (Grasmilbenbiss) beim Menschen

Der Grasmilbenbiss sieht deutlich anders aus als ein Mückenstich.

Grasmilbenstiche vermeiden

Mittel gegen Grasmilben beim Menschen.

Mit verschiedene Möglichkeiten können Sie die Stiche oder Bisse von Grasmilben beim Menschen verhindern.

  • Achten Sie auf gut schließende Kleidung. Dadurch lassen Sie die Insekten erst gar nicht an Ihren Körper heran. Tragen Sie langärmelige Oberbekleidung. Auch ein Maler- Overall eignet sich.
  • check
    Tragen Sie lange Hosenbeine und Gummistiefel. Schieben Sie die Hosenbeine in die Stiefel bzw. Socken hinein. 
  • Bringen Sie einen Streifen doppelseitiges Klebeband an den Stiefeln und an den Armen oder Handschuhe an. Kleintiere werden so daran gehindert, auf Ihren Körper zu gelangen..
  • check
    Sie können ein Insekten tötendes Mittel wie Chrysamed* (Permethrin) Neudorf Schädlingsfrei* (Pyrethrin) oder Bayer Bio- Schädlingsfrei* (Neemöl) auf Stiefel oder Schuhe sprühen.
  • Wenn Sie später ins Haus gehen, dann wechseln Sie die Kleidung. Um sicher zu gehen, geben Sie sie in die Wäsche bei 60° C.
  • check
    Duschen Sie nach dem Gartenaufenthalt. Mitgebrachte Milben werden durch das fließende Wasser vom Körper entfernt. Auch viel Schaum von Duschgel oder Seife hilft dabei.
  • check
    Benutzen Sie Repellents. (Dazu gleich noch mehr.)
Milben- und Zeckenbiss verhindern durch hohe Stiefel

Vor Milben und Zecken durch Stiefel schützen.

​Manchmal hilft leider auch schützende Kleidung nicht. Im Gegenteil wird zum Teil auch gerade luftige Kleidung empfohlen. Es wird von Kindern berichtet, die splitternackt im Garten gespielt haben und keinerlei Stiche bekamen.

Wenn Milben am Körper eines Menschen sind, ​suchen sie nach dünneren Hautpartien. Diese finden sie besonders Dabei ​werden sie oft durch eng anliegender Kleidung aufgehalten, wo sich dann auch gehäuft Bisse finden, z.B. unter dem Gürtel, unter Gummizügen ​der Leibwäsche usw.

Von mechanischen Schutzmassnahmen abgesehen sind Repellents wie Anti-Brumm* oder NOBITE* zu empfehlen. Solche DEET- haltigen Mittel halten Ihnen Herbstgrasmilben und andere Plagegeister in der Regel für mehrere Stunden erfolgreich vom Hals. Damit bleiben Ihnen die lästigen Bisse in vielen Fällen erspart. Sprühen oder reiben Sie daher Füße, Knöchel und Beine damit ein. Sie können außerdem Socken und untere Hosenbeine damit behandeln. Jedoch ​​wird abgeraten, diese Mittel im Dauergebrauch auf die Haut aufzubringen. Bei kleinen Kindern unter zwei Jahren sollten diese Mittel gar nicht verwendet werden - da gibt es aber schonende Alternative wie Antibrumm Naturel.

​Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Kleidung mit dem Insektengift Permethrin zu tränken oder zu besprühen.​ Kleidungsstücke von Bundeswehrsoldaten werden bei Auslandseinsätzen so behandelt. Die Wirkung hält mehrere Wochen an. Permethrin ​wirkt ​​für Insekten bei Kontakt tödlich und wird ​gegen Mücken, Läuse, Flöhe, Zecken und eben auch Milben angewendet. ​Als Pflanzenschutzmittel ist es nicht mehr zugelassen, da es auf diesem Weg in die Gewässer gelangt. Auf ​im Wasser lebende Tiere wirkt es giftig, ebenso auf Katzen! Bei Menschen kann es bei Kontakt Allergien auslösen. Bei empfindlichen Personen daher entweder von außen auf die Kleidung sprühen oder bei in Permethrin eingeweichter Kleidung lange Unterwäsche tragen.  Es sollte in jedem Fall immer mit ​Vorsicht verwendet werden, kann aber bei sachgemässer Anwendung für Betroffene eine wirkliche Hilfe sein. Von Nobite gibt es das Mittel ​als Sprayanwendung* wie auch als Lösung zum Einweichen* von Kleidungstücken, Mückennetzen, Bettlaken.

Hunde und Katzen werden recht zuverlässig durch Insekten- abwehrende Bänder für Haustiere* vor Befall geschützt. Für Menschen jedoch sind diese gesundheitsschädlich!

https://de.wikipedia.org/wiki/Permethrin

Grasmilben beim Menschen

Grasmilben Bisse Behandlung

Wenn Sie Grasmilbenstiche am Körper haben, ist das Hauptproblem für die meisten Menschen der furchtbare Juckreiz.

Wichtig: Trotz allem NICHT KRATZEN. Damit verletzen Sie die Haut weiter. Der Juckreiz lässt nur sehr kurzzeitig nach. Und obendrein handeln Sie sich möglicherweise noch eine Infektion ein!

  • Sehr guten Erfolg bringt die Wärmebehandlung. Dafür benutzen Sie am besten einen elektronischen Stichheiler. Aber auch eine andere Wärmequelle wie zum Beispiel eine heiße Kaffeetasse, ein erhitzter Löffel oder ähnliches können Sie dafür verwenden. Wirkt ebenfalls sehr gut, ist nur etwas umständlicher in der Anwendung. Sie können den Stichheiler bei Amazon kaufen*.
  • Eine Einreibung mit Alkohol (70%) oder einfacher mit fertigen Alkoholpads kann den Juckreiz zeitweilig lindern. Dies wirkt durch den kühlenden Effekt des verdunstenden Alkohols. Gleichzeitig wird die Bissstelle desinfiziert. Da sich Milbenbisse leicht entzünden, kann sich die Desinfektion vorteilhaft auf die Heilung auswirken.
  • Auch Einreiben mit Jakutin N soll gegen den Juckreiz helfen. Für dieses Mittel brauchen Sie ein Rezept vom Arzt.
  • Kühlung mit einem feuchten Umschlag, eine lindernde Salbe oder ein Gel aus der Apotheke können ebenfalls helfen, das Jucken erträglicher zu machen. Leider hält der Effekt nicht lange an.
  • Bei einer großen Anzahl von Bissen kann der Juckreiz so unerträglich sein, dass ein Antihistaminikum aus der Apotheke in Frage kommt. Solche Mittel, z.B. Ceterizin, sind ohne Rezept erhältlich. Sie sollten sie aber nicht dauerhaft einnehmen. Erkundigen Sie sich besser bei Ihrem Arzt oder Apotheker und beachten Sie den Beipackzettel.
Stichheiler Test

Bite Away Insektenstichheiler Test Vergleich

Mehr Infos zu Grasmilben beim Menschen

weiterführende Links

Auf unserer Hauptseite Insektenstiche behandeln finden Sie weitere Anwendungen und Hinweise.

Insektenstiche behandeln Logo

Insektenstiche Mückenstiche Grasmilbenstiche behandeln

  • Insektenstiche erkennen und zuordnen
  • Gefahren durch Insektenstiche: Schwellung, Infektion, Allergie
  • Behandlung von Insektenstichen
  • Insektenschutz / Mückenschutz
  • Weitere Informationen zum Insektenstiche behandeln
  • Der Autor: Wer schreibt hier?
Ein Info VIDEO über die Hausmittel Behandlung von Insektenstichen und Mückenstichen finden Sie unter Insektenstiche mit Hitze behandeln
Mückenstiche mit Hitze behandeln

kurzes Info Video zur Hitzebehandlung von Insektenstichen

Noch mehr Informationen über Herbstgrasmilben und ihre Bekämpfung:

Merkblatt der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft über Hautreaktionen auf Milbenbisse.

Sie finden hier eine wissenschaftliche Untersuchung über Herbstmilben, auch zu Möglichkeiten der Bekämpfung.

Vom thüringischen Umweltministerium gibt es ein amtliches Merkblatt.

Ebenfalls von der Gartenakademie Rheinland-Pfalz Informationen über Herbstgrasmilben, die in dieser Gegend auch Beiß genannt genannt werden.

Untersuchungen über Herbstmilben und die Bekämpfungsmöglichkeiten von Arne Schöler, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn.

Gesundheitsinformation des Rhein-Erft-Kreises über Bekämpfung von Herbstmilben.

Übersicht mit Bildern von parasitären Milben der Universität von Kalifornien.

Einzelne Artikel zu verschiedenen Milben auf dieser englischsprachigen Seite.​

Merkblatt zum Einsatz von Neemöl vom Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin BGVV.

Ein Artikel des NDR mit Hinweisen von Spezialisten der Uni Göttingen.

Eine Einführung zu Milben auf englisch.

Wikipedia Artikel über das Insektengift Permethrin.

Herbstmilbe Neotrombiculastarker Juckreiz durch Milbenbisse: Grasflöhe, Grasmilben, Holzmilben (https://insektenstichebehandeln.de, eigene Aufnahmen)

Bisse Stiche durch Herbstmilbe (Neotrombicula)


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Ich heiße Uwe und gebe hier meine Erfahrungen mit Herbstmilben weiter.

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  • Marlies sagt:

    Hallo Uwe, ein sehr gut recherchierter Artikel.
    Wir wohnen in Unterfranken auf dem Land mit einigen unbebauten nicht regelmäßig gemähten Grundstücken um uns herum. Unser Garten ist seit einigen Jahren, immer zeitgleich mit dem Flug von Thrypsen vor der Ernte, von Herbst/Ernte/Grasmilben befallen. Einsatz vom großflächig ausgebrachtem Neemöl hat gar nichts gebracht.
    Wir haben alte Teakmöbel und manchmal habe ich den Verdacht, dass ich, wenn ich mich darauf aufhalte, gebissen werde. Während mein Mann keine Probleme hat, werde ich jedes Jahr ab Juli als Futterquelle gesehen und leide in dieser Zeit sehr. Das schmälert die Freude am Garten schon sehr.
    Mein Tipp, der bei mir die letzten Jahre sehr erfolgreich war: ab dem Zeitpunkt der ersten Bisse, vor jedem Gartenbesuch, auch wenn es nur das Sitzen auf der Terasse ist, mit Autan einsprühen, Beine, Leiste, Bauchbereich, unter der Brust und die Arme. Abends wieder duschen und ich komme fast stichfest durch diese Zeit.
    Sollte man doch einmal gebissen werden helfen Alkohol Pads aus der Apotheke. Stelle gut abreiben und danach eine Mückenstichsalbe mit etwas Cortison einreiben und gut ist. Das Jucken vermindert sich und die Stelle heilt schneller ab. Vielleicht hilft der Tipp ja Betroffenen.

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    • Uwe sagt:

      Vielen Dank für die Tipps und Erfahrungen, Marlies! Wird gerne weiter gegeben.

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  • Anette sagt:

    Hallo Uwe, leider muß ich heute morgen berichten, daß ich jetzt doch auch (bisher) eine Fläche am Unterarm mit ca. 10 kleinen Bissen oder Stichen nah beieinander habe. Obwohl ich mich vor dem schlafen mit Antibrumm night eingecremt hatte. Das macht mich wirklich fertig. Bettwäsche, Zudecke und Kissen hatte ich schon vor Tagen gewaschen, Matrazen abgesaugt. Hoffe sehr auf deinen Rat. LG Anette

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    • Uwe sagt:

      Hallo Anette, ich weiß, wie schwierig es manchmal sein kann, die Ursache zu finden und zu beseitigen.
      Bei „Mini-Pickelchen“ würde ich auch auf Milben tippen, denn Wanzen- und Flohbisse sind normalerweise deutlich größer. Zeigt der Hund keine Symptome? Hast du dich Garten aufgehalten? Lebst du unter dem Dach, wo es möglicherweise mit Vogelmilben befallene Taubennester in der Nähe gibt?
      Herbstmilben, die ja bereits jetzt sehr aktiv sind, überleben meiner Meinung nach im Haus durchaus 2 Wochen oder sogar länger. Ich würde darauf setzen, ein paar Tage lang neben regelmäßigem Duschen vor allem am Abend alle Textilien wie Kleidung, Nachtkleidung, Bettwäsche, Handtücher häufiger oder sogar täglich zu wechseln und separat zu lagern sowie das Sofa abzusaugen.
      Gegen den Juckreiz empfehle ich auf jeden Fall einen Insektenstichheiler.

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      • Anette sagt:

        Danke für die schnelle Antwort, lieber Uwe. Werde deinen Rat mit der Wäsche befolgen. Den Sticheheiler habe ich schon seit über 1 Jahr (Stechmücken) und bin ebenso begeistert wie du. Mein Hund geht heute Abend zur Tierärztin, mal sehen, was das an neuen Infos bringt. Ich habe mein Schlafzimmer im 1. Stock. Vogelnester haben wir sicher einige im Garten, aber nicht direkt am Haus. Auch Igel und Eichhörnchen sind oft zu Gast. Wer weiß, ob mein Hund nicht beim wälzen im Gras irgendwas mitgebracht hat. Den ein oder anderen Floh hat er dabei auch schon eingefangen.

        – Siehst du evtl. einen Zusammenhang? Denn die Minibisse bei mir begannen etwa, seit dem Tag (vor 3 Wochen), als ich beim Hund 2 Flöhe gefunden und gefangen habe. Er bekam dann sofort Advantage Spot on.
        – Falls es sich wirklich um Vogelmilben handelt, hilft dann Milbopax auf Matratze und Sofa zu sprühen?
        – Und wenn die monatelang ohne Nahrung überleben, vermehren sie sich dann auch? Das wäre ja dann ein Fass ohne Boden. 🙁
        Liebe Grüße aus Hessen,
        Anette

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        • Uwe sagt:

          Wenn es doch Flöhe sein sollten, müsstest du diesen eigentlich recht einfach beikommen können. Milben sind auf Grund ihrer winzige Größe leider sehr schwer nachzuweisen.
          Milbopax wird aus einem Bestandteil des Neembaumöls hergestellt, welches generell insektentötend wirkt. Ich habe allerdings keine Hinweise finden können, ob das Milbopax außer gegen Hausstaubmilben auch gegen andere Milbenarten hilft. Ausführliche Hinweise findest du unter http://www.milbopax.de/milbopax-patientenbroschuere.
          Mir ist nicht bekannt, dass Grasmilben in der Wohnung dauerhaft überleben oder sich gar vermehren könnten.

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  • Anette sagt:

    Hallo lieber Uwe, vielen Dank für die ausführliche Seite. Endlich komme ich der Ursache für meine Ministiche/-bisse näher. Seit ca. 3 Wochen jeden Tag 1-3 neue juckende einzelne Minipickelchen ( keine „Strassen“), das nervt. Arme, Gesicht, Hals, Nacken, Bauch, Po. Stechmücken sind nicht zu finden (Fliegengitter). Wir haben zwar einen Garten, aber ich selbst laufe nicht durchs Gras und war in letzter Zeit kaum draussen. Kann unser Hund Herbst- oder gar Vogelmilben eingeschleppt haben? Da ich div. Allergien habe, belastet mich das alles sehr. Keine Ahnung, wann und wo mich die Viecher erwischen, Sofa oder Bett, wobei mein Hund nie im Schlafzimmer ist. Was rätst Du mir? Liebe Grüße Anette

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  • Nina sagt:

    Hallo zusammen, ich bin aus Unterfranken und war gestern an einem Badesee mit einer ganz dünnen, grob gewebten Decke. Heute morgen bin ich aufgewacht und habe an den Oberschenkelunter- und -innenseiten extrem viele kleine Bisse, auch am unteren Bauch, also in der Schamgegend. Ich habe zunächst schon das Schlimmste (Bettwanzen) befürchtet, bin dann aber auf diese Seite gestoßen. Danke, dass sich hier jemand so viel Mühe gemacht hat! Dickes Lob schonmal an dieser Stelle.
    Ich habe meine Klamotten und die Decke schon in die Wäsche gegeben. Muss auch Bettdecke und -bezug ausgewechselt werden? Ich habe natürlich nach dem Baden geduscht und außerdem sterben die Milben ja eh, wenn sie von mir „gegessen“ haben, oder?

    Tausend Dank vorab für eine kurze Antwort 🙂
    Viele Grüße aus Franken

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    • Uwe sagt:

      Hallo Nina, die Milben überleben im Haus nicht auf Dauer, aber durchaus einige Tage. Dadurch können auch noch neue Bisse auftreten. Ich würde daher das Bettzeug sicherheitshalber auch waschen. Beste Grüße von einem „Leidensgenossen“!

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  • Capriole sagt:

    Danke für diesen informativen und gut geschriebenen Artikel. Wir sind leider zur Zeit auch extrem geplagt, ich muss immerzu an den Mythos von Nessos denken, es ist tatsächlich zum Aus-der-Haut-Fahren.

    Zwei Dinge möchte ich noch anmerken: Es wäre schön, wenn im Zusammenhang mit Neem jeweils noch auf die Gefahr für Katzen hingewiesen würde…

    …und – leider – der Stichheiler ist bei Milbenbefall, fürchte ich, ungefähr so nützlich, als wenn ich bei Mottenbefall eine Armbrust benützen würde.

    Nix für ungut

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    • Uwe sagt:

      Hallo Capriole, danke für den Hinweis, ihre Bedenken bei Neemöl sind berechtigt!
      Was die Anwendung des Stichheilers betrifft, das sehe ich für mich anders. Mir persönlich ist das Ding bei den Milbenbissen, die auch mich zur Zeit wieder plagen, eine große Hilfe und Erleichterung. Es ist aber auch immer eine überschaubare Anzahl. Wenn Sie massenhaft Bisse haben, dann gebe ich Ihnen Recht. Da kommen Sie wohl nicht mehr hinterher. Haben Sie schon ein Antihistamin wie Ceterizin ausprobiert?

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  • Vanessa sagt:

    Sehr ausführlich, informativ und gut strukturiert! Vielen Dank für Ihre Arbeit!

    Wir sind durch unseren Hund das erste Mal mit Herbstmilben konfrontiert und der Tierarzt meinte, es sei dieses Jahr eine richtige Plage. Wird nun also behandelt und mithilfe Ihrer Tipps vorgebeugt…

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    • Uwe sagt:

      Dankeschön und viel Erfolg!

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  • linaly sagt:

    Hallo,
    Seit wochen habe ich juckende stiche/Bisse und dachte zuerst es wären mückenstiche. Nun habe ich aber bei meinen Rennmäusen Milben entdeckt. Sie sind klein und braun/rötlich. Ich denke, dass es sich um Grasmilben handeln könnte. Die mäuse haben jetzt ein mittel bekommen, so das die milben sterben, wenn sie die mäuse beissen. Muss ich sonst noch was machen um sie loszuwerden oder sterben die dann alleine?
    Wie lange können sie ohne wirt überleben?

    Vielen dank auf jedenfall für die vielen infos. Ich werde jetzt einiges ausprobieren und hoffe, dass dieses nervige jucken dann weniger wird.

    Lg linaly

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    • Uwe sagt:

      Es kommen hier vielleicht eher Vogelmilben in Betracht. Sie können bis zu einem halben Jahr ohne Wirt überleben! Reinigen Sie den Käfig und seine Umgebung gut. Streuen Sie Silikatstaub (Kieselgur) im und um den Käfig aus, wo dies möglich ist. Kieselgur ist für die Mäuse ungiftig.
      Je nach Konstruktion des Käfigs können Sie doppelseitiges Klebeband auf den möglichen Wegen der Milben anbringen, ebenfalls an den Bettbeinen, so vorhanden. Wenn Ihnen da etwas drauf kleben bleibt, hätte man auch einen Nachweis, worum es sich handelt.
      Viel Erfolg!

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  • Heike sagt:

    Hallo

    Seit 6 Wochen plagen mich Stiche/ Bisse der Vogelmilbe. Fälschlicherweise diagnostizierte mein Arzt am Anfang Windpocken und ich dachte mir nichts dabei. Nach der 4 Woche glaubte ich aber nicht mehr daran das es die Windpocken sind und fuhr mit meinem Hamster zum Tierarzt.
    Diagnose Vogelmilbe.
    Hab jetzt alles gefoggert gereinigt gewaschen und und und. Ich hoffe das ist ausreichend da im Internet steht das die die Tiere auch ohne Blut 6 Monate überleben.
    Hab aber das Gefühl das die Stiche/Bisse immer wen sie fast abgeheilt sind von neuen aufblühen und jucken.
    Ist das normal?
    Seit Wochen schmiere ich Salbe um Salbe aber ich seh irgendwie kein grosser Erfolg. So langsam zerrt es an meinen Nerven.
    Gibt es vielleicht Tips für mich?
    Vielen Dank !!

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    • Uwe sagt:

      Hallo Heike, ich frage mich, woher die Milben kommen. Gibt es Vogelnester in der Nähe Ihrer Wohnung? Säugetiere bzw. Menschen sind für die rote Vogelmilbe ein Fehlwirt, von dem sie sich aber durchaus eine Zeit lang ernähren können.
      Dass abgeheilte Bisse neu „aufblühen“ sollten, ist kaum vorstellbar, wahrscheinlicher sind es frische.
      Falls das Bett noch altmodische Beine hat, könnten Sie dort doppelseitiges Klebeband anbringen.
      Silikatstaub ist für Mensch und Hamster ungiftig aber tödlich für die Milben.
      Ich wünsche viel Erfolg!

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  • Krabbe sagt:

    danke,danke für diesen Beitrag. Seit Monaten juckt mein gesamter Körper,an schlafen fast nicht zu denken.Immer wieder vereinzelte Pusteln die unwahrscheinlich jucken. Mehrere Ärzte aufgesucht. schauen gar nicht genau hin,verschreiben irgend etwas zum schlafen und nune dieser Beitrag.Einfach toll! jetzt weiß ich was es ist da wir einen Rasen haben der viel Moos hat.Eine Apothekerin sagte mir so etwas auch.also werde ich sofort die genanten Hinweise beachten.Dankeschön sagt Krabbe

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    • Uwe sagt:

      Hallo Krabbe, ich hoffe die Infos helfen. Bin aber auch geschockt, dass die Plage schon jetzt im Frühjahr losgeht!

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  • […] Grasmilben […] Welcher Abwehrspray hilft?

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  • Bracha sagt:

    Hallo,
    es fing alles vor Weihnachten an. Das meine kleine Tochter und ich an unterschiedlichen Stellen immer Bisse haben. Aber nie mehrere Beieinander.
    Der Kinderarzt und die Hautärztin meinte es wären Flöhe. Bis jetzt nicht einen gefunden. Die Wohnung wurde prof. Behandelt. Nach zwei Wochen Ruhe. Doch jetzt fängt es wieder an. Mal da mal hier ein Stich. Was könnte das sein???
    Hab schon alles geputzt und gewaschen was geht und gesaugt.

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    • Uwe sagt:

      Hallo, so wie Sie schreiben waren es bzw. sind es meiner Meinung nach ziemlich sicher keine Flöhe.
      Wo finden sich die Stiche? Unter der Kleidung oder an unbedeckten Körperstellen?
      Wann erscheinen sie, eher nachts oder tagsüber?
      An welchen Orten könnten sie entstehen, in der Wohnung, Bad, oder eher im Bett? Oder in einem Keller oder Speicherraum? Oder waren sie draußen?
      Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie das Problem in den Griff bekommen!

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  • Ahoi sagt:

    Wir tappten seit vielen Wochen im Dunkeln, genau wie Sie es beschrieben, haben schließlich sogar die ganze Wohnung mit Fogger ausgeräuchert, jegliche Wäsche mit Sagrotan im Weichspülfach (hilft wirklich gegen Milben, auch laut Apotheker!) gewaschen sowie gründliche Körper-/Haarhygiene sowieso.
    Aber trotz Spoton für die Katzen als auch Fogger (Raum-Vernebler) juckte es weiter bereits am nächsten Tag, und nur mich (bin wohl dünnhäutiger als auch wärmesuchender als mein Mann).
    Eingeschleppt haben wir die Herbstmilben wahrscheinlich vom Garten, sie sind aber nun Dauergäste in unserer Wohnung. Als nächstes wird die Tageskleidung vorab mit dem von Ihnen erwähnten Insektizid Permethrin besprüht.
    Tausend Dank Uwe für Ihre Seite, sehr runde Sache von Anfang bis Ende, präzise, äußerst aufschlussreich, wirklich tolle Arbeit, vielen vielen Dank!!!!

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    • Uwe sagt:

      Ganz herzlichen Dank für die netten Worte.
      Erfahrungsberichte von Betroffenen sind eine wichtige Informationsquelle.
      Mich würde noch interessieren: Sie sprechen von „Dauergästen“. Wie lange haben Sie dieses Problem bereits in der Wohnung? Haben Sie viele Pflanzen? Normalerweise können Herbstmilben im Haus nicht überleben.

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  • Maria sagt:

    Hallo, mich plagen seit dem letzten Sommer Milbenbisse.
    Da ich eine CLL habe und dazu eine dünne Haut, bin ich sehr empfindlich. Wenn die Biester sich von der Lymphflüssigkeit ernähren (habe ich mal gelesen), wäre ich für sie eine gute Nahrungsquelle. Zuerst habe ich auch gerätselt, warum ich gleich mehrere Stiche und dazu noch an Stellen, die mit Kleidung bedeckt waren, hatte. Mücken hatte ich nirgends in der Wohnung, wie haben an den offenen Fenstern überall Mückenschutz. Das erste Mal war es nur ein Stich und der hatte heftige Reaktionen, heiß und total geschwollen war mein Unterarm.
    Eine Kortisonsalbe half nicht, ich habe tagelang Umschläge gemacht, die ich mit Spitzwegerichtee tränkte. Das brachte Linderung des Juckreizes. Aber die Stelle heilte lange nicht, immer wieder tropfte helle Flüssigkeit heraus. Danach hatte ich nach jeder Gartenarbeit an den unmöglichsten Stellen mehrere Bisse, selbst als ich in der Adventszeit Zweige zum Dekorieren anfasste, hatte ich Bisse am Fuß.
    Einer Bekannten erging es ähnlich, als sie in der Nähe eines Holzstapels gesessen hat. Wir hatten beide bis über die Wintermonate Probleme mit dem Juckreiz. Meine Bekannte ist Diabetikerin und manchmal habe ich schon gedacht, dass eine Erkrankung z. B. des Blutes, die Milben anzieht, weiß natürlich nicht, ob es sein kann. Keiner konnte mir zu den Pusteln, die mich auch in diesem Jahr von März bis heute plagen, einen Rat geben.
    Ich bin froh gewesen über die Info hier und habe für mich herausgefunden, dass „Herbasektos Insektenstichtupfer“ von „Bergland“ , früh genug aufgetragen, mir hilft. Die kleine Flasche möchte ich nicht mehr missen. Wenn es nicht gar zu warm ist, befolge ich den Rat mit Gummistiefeln und langärmeliger Kleidung. Zudem reibe ich Arme und Beine nach der Gartenarbeit sofort mit einer antiseptischen Lösung ab.
    Aber wehe, ich vergesse es mal, dann juckt es mit Sicherheit wieder. Dabei ist es mir auch schon passiert, wenn ich mal nur kurz im Garten Wäsche an die Leine hängte oder Kräuter abgeschnitten habe und dabei keine geschlossenen Schuhe trage. Mir ist schon so manches Mal die Lust an meiner sonst so geliebten Gartenarbeit vergangen und im Frühjahr hat mein Mann extra den Rasen von Moos befreit und gedüngt, was er vorher nicht immer tat. Dabei hatten wir Hund und Katze und von Gras- oder anderen Milben keine Spur.
    Ich werde es vielleicht auch mal mit Hitze versuchen und hoffe sehr, dass ich in den kommenden Wochen von der Plage verschont bleibe, es ist ja immer noch im Garten was zu tun und ich denke, es wird trotz allem mein Hobby bleiben.
    Danke nochmals für diese Seite und die anderen Kommentare, so weiß ich, dass noch mehr Menschen die Probleme haben und interessant ist es schon , wie vielfältig die Reaktionen der Milbenbisse sein können.

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  • Liza sagt:

    Danke für die hilfreichen Infos!

    Hier hoffentlich einige hoffentlich ebenso hilfreichen Infos von mir:

    Gegen Juckreiz oder Ähnliches auf der Haut helfen (besser als Spitzwegerich, der eher zum Schleimlösen geeignet ist) ZERKLEINERTE BLÄTTER DES BREITWEGERICHS. Dessen Blätter werden dazu zerkleinert und auf die Stelle gelegt, z. B. draußen unterwegs können die Blätter einfach zum Zerkleinern gekaut werden, da sie nicht giftig sind, um dann die Blätter aufzulegen. Es hilft auf der Stelle,- ohne Nebenwirkungen.

    Mit AUSTROCKNEN habe ich gute Erfahrungen gemacht. Da diese Parasiten ein Ektoskelett haben, sterben sie schnell wenn dieser eingerissen wird, weil sie dann die Körperflüssigkeit verlieren und austrocknen. ASCHE oder KIESELGU(H)R fühlen sich für uns an wie ein Pulver, aber für Parasiten handelt sich dabei um „riesige Glasscherben“, an denen sie sich schneiden und austrocknen.

    Am besten in Kombination mit vorher Abwaschen – gern mit einem Produkt, das geruchstechnisch wie ein Repellent wirkt z. B. Margosa-Extrakt (Achtung nicht ungefährlich) von mir aus für Hunde – danach gut abtrocknen und auch Föhnen um den Juckreiz zu beseitigen, dann mit Alkohol (gern mit Lavendelgeruch) einreiben, trocknen lassen und sich dann mit dem Kieselguhr dick einreiben. Selbst bei starkem Befall hilft das Verfahren mir und auch meinem Hund nach maximal zwei Tagen. Liebe Grüße an Uwe und alle geplagten Juckis

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    • Uwe sagt:

      Hallo Lisa, danke für Ihren Beitrag mit den tollen Tipps zur Behandlung von Milbenbissen und zur Herbstmilben Bekämpfung.
      Breitwegerich findet man an Wegrändern, Gärten und Feldern.
      Mückenstiche mit Breitwegerich behandeln
      Kieselgur* wird auch in landwirtschaftlichen Betrieben gegen Milben genutzt, zum Beispiel gegen die rote Vogelmilbe. Es wirkt auch gegen Herbstgrasmilben sowie gegen Flöhe und andere Insekten.
      Am einfachsten mit einer besonderen Pumpe* auf Flächen auszubringen.
      Kieselgur gibt es – noch einfacher in der Anwendung – auch als Spray*.

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  • Kristin sagt:

    Hallo Uwe,
    Vielen Dank für Deine ausführlichen Beschreibungen.
    Ungefähr immer eine Stunde nach dem Spaziergang mit dem Vierbeiner bekomme ich Juckreiz und bin an mehreren Stellen verstochen. Ich habe schon die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt, weil es wie Flohstiche aussieht. Gibt es vielleicht etwas, mit dem ich mich duschen oder einreiben kann, damit diese Viecher mich nicht mehr anspringen. Ich habe gestern Morgen auch im Vorgarten Unkraut gezogen und den Hibiskus sauber gemacht. Im Sommer hatte ich schon das Gefühl, dass ich immer, wenn ich im Vorgarten war, gestochen worden bin. Vielen lieben Dank Kristin

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    • Uwe sagt:

      Hallo Kristin, man sollte auf gut geschlossene Kleidung achten, also Gummistiefel tragen und / oder Hosenbeine in die Socken schieben und ähnliche Massnahmen. Zusätzlich kann man ein Mückenabwehrspray auf die Beinkleidung sprühen.
      Dafür gibt es NOBITE KLEIDUNG ein spezielles Mittel, das Insekten bei Kontakt abtötet. Die Wirkung soll über 4 Wochen anhalten. Ich selber habe es noch nicht getestet, finde es aber überzeugend und auf jeden Fall einen Versuch wert. Hat bereits eine Menge sehr guter Bewertungen.
      Klick auf das Bild führt zu NOBITE KLEIDUNG bei Amazon

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  • Kerstin Elwert sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung.

    Als ich mit der Herbstmilbe zum ersten Mal bekannt wurde, (immer auf dem Weg zur Haustür) gab es keine guten Informationen und Internet war noch in den Anfangsschuhen.

    Durch die ständigen und täglichen Bisse Mitte der 90er Jahren habe ich zwar keine Resistenz erfahren, kann aber nun grundsätzlich besser mit dem Juckreiz umgehen.

    Damals wie heute traf ich in der Urdenbacher Kämpe auf diese Biester, dieser Ort befindet sich in Höhe von Düsseldorf Urdenbach direkt am Rhein.

    Nun bin ich ihnen wieder beim Herumstreifen in der Urdenbacher Kämpe begegnet und muss mich wieder beherrschen.

    Ich werden den „Wärmetipp“ heute abend sehr gern ausprobieren und hoffe auf Linderung.

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    • Uwe sagt:

      Hallo Kerstin, wie war Ihre Erfahrung mit der Wärmeanwendung?

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  • Patricia sagt:

    Hallo, ich fande den beitrag sehr hilfreich,
    letztes jahr um diese Zeit war ich fast 3 Monate lang von schwerem juckreiz und sehr vielen kleinen punkten an den beinen geplagt,
    nun ein Jahr später fängt es wieder an,
    im letzten Jahr habe ich es einfach gelassen und konnte aber nächte lang nicht schlafen,
    doch nun will ich das ganze Vorbeugen und gleich mal alles desinfizieren und jeden tag die kleidung waschen und duschen.
    Ich war die letzte woche auch in südtirol zum wandern und werde vermutlich dort befallen worden sein.
    Da bei mir kälte, waschen und cremes nicht helfen werde ich auch die anderen genannten mittel versuchen. Ich hoffe sehr das es hilft den dieser juckreiz ist wirklich unerträglich.

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  • Renfer Ingeborg sagt:

    Seit über 20 Jahren habe ich diese Plagegeister im Garten. Für mich gibt es nur 1 Mittel zur Vorbeugung: Den weißen Overall, wie ihn z.B. die Spurensicherung trägt, Gummistiefel und Gummihandschuhe. Der Anzug ist für diese Larven nicht zu überwinden. Ist natürlich toll beim Rasen mähen bei Hitze

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  • Ingrid sagt:

    Habe diesen Urlaub ziemlich gelitten und wusste diese Stiche nicht einzuordnen. Habe an Flöhe oder Läuse gedacht. Wir standen mit unserem Camper auf einer ziemlich hoch stehenden dichten grünen Wiese. Heute im Büro sagte mir eine Kollegin, dass es sich höchst wahrscheinlich um Grasmilben gehandelt hat. Gleich gegooglet und auf diese Seite gestoßen. Und die Beschreibung passt bei mir wie Deckel auf Pott.
    In der Zwischenzeit habe ich mir mit Einreibungen bzw. Betupfen mit Minzöl geholfen. Es hilft tatsächlich sehr gut gegen den Juckreiz und wohl auch vor Neubefall. Da ich aber täglich draußen war, gabs immer wieder mal neue Bisse.
    Mein Bettzeug habe ich mir mit Soventol Protect Mücken- als auch Zeckenspray eingesprüht. Außerdem habe ich noch zig Wattepads beträufelt mit Minzöl im Bett verteilt.
    Jetzt bin ich wieder daheim und hoffe, dass der Spuk bald aufhört.

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  • Karola sagt:

    Hallo liebes Forum und lieber Uwe,

    ich dachte erst, es seien Flöhe und habe die ganze Wohnung mit einem Dampfstrahler gereinigt, einschließlich Betten mit allem Drum und Dran.

    Da meine Katzen sich aber nicht krazten, war ich verzweifelt, denn nur ich hatte erst am rechten zwei kleine Stiche, bei denen einer sich zu einem Juck-Monster entwickelte, dann in der Ellenbogenbeuge einen kleinen Stich/Biss, der sich aber erst nach einem Tag oder zwei durch fürchterliches Jucken bemerkbar machte. Als ich meiner Tochter diese Geschichte erzählte, meinte sie auch, dass es Flöhe sein könnten. Da aber eben die Katzen sich nicht kratzen, kam sie auf die Idee mit den Grasmilben.

    Ja, ich bin im Gras hermgelaufen und habe es genossen, z.B. beim Walken. Ich schätze, dass ich mir dabei diese kleinen Tierchen auch eingefangen habe, das heißt, diese mich. Habe alles Mögliche ausprobiert. Chinaöl half gut, dann dachte ich an Hitze, hätte am liebsten eine Zigarette darauf gesetzt – aber wer macht das denn ? dann habe ich Heilerde genommen und die hilft, die Hautfläche einschließlich Biss, der hochrot ist, zu beruhigen. Jetzt juckt es im linken Kniegelenk. Auch mit Heilerde eingeschmiert, aber wenn die dann richtig trocken ist, kommt das große Jucken. Werde später in die Apotheke gehen und mir einen Stichheiler besorgen oder bei amazon vorbeischauen.

    vielen Dank jedenfalls für die sehr, sehr guten Informationen auf dieser Seite. Sie sind Gold wert. Danke.

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    • Uwe sagt:

      Hallo Karola, danke für das Lob 🙂
      Was Sie schreiben wegen Zigarette drauf setzen: Manche Leute machen das wirklich- allerdings auch nur bis auf einen gewissen Abstand, um die Haut nicht zu verbrennen. Habe ich allerdings noch nicht ausprobiert und werde es auch nicht tun.
      Aber tatsächlich hilft die Anwendung von Hitze in jeder Form, solange der Stichheiler noch nicht angekommen ist: heißes Wasser, Föhn, heißer Löffel, heiße Tasse… Mückenstiche mit Wärme behandeln

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  • Linda Paumgartten sagt:

    Lieber Uwe! Seit mehreren Wochen plagen mich Insektenbisse, wie Du sie ausführlich und deutlich zuzuordnen beschrieben hast. Dafür erstmal ein herzliches Dankeschön! Es ist für mich sehr wertvoll zu wissen, welche Schmarotzer mir und meiner Tochter da in unserem Garten auflauern. Interessant ist, dass im weiten Umkreis sonst niemand befallen ist. Tatsache ist auch, dass ich mich in dieser Zeit intensiv mit Rasenpflege beschäftigt habe (Vertikutieren und Sanieren). Meine Hautärztin gab uns eine in der Apotheke zubereitete Salbe – juckreizstillend, entzündungshemmend und desinfizierend – nachdem sie festgestellt hatte, dass es sich um Insektenbisse handelt. Ich habe mich nun entschlossen, vor allem den Rasen mit verdünnter NEEMÖL-Lösung, die es speziell für diese Anwendung gibt, zu spritzen. Über den Erfolg kann ich leider noch nicht berichten… vorerst nur ausprobieren und beobachten. Liebe Grüße, Linda

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    • Uwe sagt:

      Ganz viel Glück und Erfolg, Linda! Das isoliert inselartige Auftreten ist typisch für Neotrombicula autumnalis. Ich drücke die Daumen, dass der Neemöl- Einsatz erfolgreich wird. Bin gespannt, ob es Ihnen auch auf Dauer Erlösung bringt.

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  • nicole sagt:

    Sehr guter Artikel, lieber Uwe, danke dafür. Hinzufügen möchte ich noch dass es von anti Brumm die grüne Flasche Naturell gibt die für Kinder ab einem Jahr geeignet ist und von der Stiftung Warentest sowie von Ökotest sehr gute Bewertungen erhalten hat.

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    • Uwe sagt:

      Danke für das Lob 🙂
      Anti Brumm hat viele gute Bewertungen. Super dass es auch eine Variante gibt, die für die sensible Haut von Kindern gut verträglich ist!
      Kann hier direkt bei Amazon gekauft werden:

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  • Stephanie sagt:

    Hallo Uwe,
    Danke für die vielen tollen Infos auf der Seite!
    Bei uns sind alle, außer meinem Mann von Milben betroffen.. ich vermute es sind Milben und keine Flöhe.. wir sind mit allen viel im Garten unterwegs und auch der Hund juckt/ beißt sich viel.. vier so schlimm wie dieses Mal ist es noch nie gewesen! Ich habe das Gefühl minütlich einen Stich mehr zu merken. Bei mir sind es auch ohne Jucken richtige Flatschen geworden! Meine beiden Kinder haben „nur“ kleine Stiche am Rücken bzw. Beinen.. und auch eher nicht sehr nah beieinander. Ich dagegen bin vom Po bis zu den Achseln übersäht mit roten Flecken. Heute wurden die Betten abgezogen und gesaugt.. ich hoffe es geht bald vorbei! Ich werde morgen mal Kokosöl versuchen.. Schaden kann es ja nicht! 😬
    Herzliche Grüße und vielen Dank für das Zusamenstellen der vielen, vielen Informationen
    Stephanie Herrmann

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  • Julia sagt:

    Hallo,
    herzlichen Dank für den aufschlussreichen Artikel.
    Wir sind seid einer Woche zurück aus unserem Italienurlaub. Wir wurden die letzten Tage unheimlich von Mücken zerstochen. Allerdings finde ich nunmehr nach unserer Rückkehr bei mir und unserer kleinen Tochter immer wieder neue winzig kleine und nur wenige nässende Bläschen. Meine Vermutung fällt nun auf diese Milben, Wissen ist es natürlich nicht. Mein Mann wurde zwar auch stark zerstochen, bleibt aber von den juckenden Bläschen verschont. Ich habe schon versucht bei mir diese Bläschen aufzudrücken, allerdings jucken sie dann noch mehr und werden leicht blutig. Das Jucken hält sich noch in Grenzen und ist erträglich. Ich schmiere ein bisschen Fenistil darauf, das hilft bei uns.
    Nun aber meine Frage… da nach dem Urlaub einige dazu gekommen sind – so wie ich verstanden habe können sich Stiche/ Bisse erst Tage später zeigen, wann hört das denn nun auf? Hört es von alleine auf? Oder muss ich irgendwelche Gegenmaßnahmen ziehen?

    LG, J.

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    • Uwe sagt:

      Hallo Julia,
      die Bissstellen sind häufig zunächst winzig klein. Die Haut verschiedener Menschen reagiert aber unterschiedlich.

      Milbenbisse können bis zum dritten Tag bzw. Nacht nach Befall auftreten.
      Milben, die ins Haus und eventuell ins Bett mitgeschleppt wurden, sterben zum Glück von selbst ab.
      Daher sollten spätestens nach dem dritten Tag / der dritten Nacht keine neuen Symptome erscheinen.
      Sie brauchen dann keine weiteren Massnahmen zu ergreifen.
      Wenn Sie bei dem ersten Auftreten von Bissen Kleidung, Bettwäsche, Handtücher in die Waschmaschine geben, werden Milben dies nicht überstehen.

      Die vorhandenen Bisse können allerdings bis zu etwa 2 Wochen weiterhin jucken.
      Falls sich Hautblasen bilden: bitte nicht öffnen! Der Juckreiz wird dadurch nicht beeinflusst und es kommt die Gefahr von Infektionen hinzu.

      Ihr Arzt wird Ihnen vermutlich eine Kortison-Salbe zum Abheilen verschreiben. Leider geht der Juckreiz davon nicht weg.

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  • Tatjana sagt:

    Danke für die Informationen!
    Habe einen Strauch geschnitten vor zwei Tagen und bin gerade beim eingehen vor Juckreiz. Ohne Antihistaminikum ist der Tag nicht zu überstehen. Ich schmiere mich auch abwechselnd mit Kortisonsalbe, Hautdesinfektion und Aknefug. Ich hoffe, es ist bald vorbei. Habe jetzt richtig Angst in den Garten zu gehen.
    Dabei war ich nicht das erste mal da. Es war ein verwilderter Garten und wir haben viel weggeräumt bereits. Aber erst jetzt Ende Juli, Anfang August habe ich diese Pest.

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  • Jeanette sagt:

    Hallo Uwe, ich habe auch seit ein paar Tagen Stiche am Bauch und im Leisten/Genitalbereich. Habe das ganze Zimmer ausgesaugt und finde kein Insekt. Heute hatte auch meine kleine Tochter zwei Stiche an den Leisten. Wir haben einen Schrebergarten,waren aber zuletzt vor 2 Tagen dort, deshalb verstehe ich die Stiche meiner Tochter nicht! Habe das komplette Bettzeug mehrmals gewaschen ( 60 Grad).
    Falls es diese Herbstmilbe ist… muss ich die Matratze behandeln oder gehen die Viehcher von alleine? Wenn ich die Wunde nicht mit Alkohol betupfe, bleiben die Milben an mir?
    Danke für deine Antwort!
    Jeanette

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    • Uwe sagt:

      Hallo Jeanette, falls es Herbstmilben sind / waren, werden Sie sie nicht finden. Dazu sind sie zu klein.
      Mit Alkohol werden Sie die Parasiten kaum erwischen, aber wenn Sie die Kleidung wechseln und ein Duschbad nehmen, sind Sie sie los.
      Die Larven überleben im Haus nicht, von daher erledigt sich das Problem innerhalb 1 bis 3 Tagen. Man kann sicherheitshalber die Bettwäsche mit 60°C waschen. Mehrmals Waschen brauchen Sie nicht, einmal reicht. Die Matratze musst nicht behandelt werden.
      Die Stiche Ihrer Tochter können also sehr wohl erst in der Nacht oder sogar erst in der zweiten Nacht nach dem Gartenaufenthalt entstanden sein. Dann kann es auch noch einen halben bis ganzen Tag dauern, bis die Haut reagiert hat und die Stiche schließlich entdeckt werden.
      Viel Erfolg!

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  • Utecht Elke Marion sagt:

    Umschläge oder Einreibungen mit Retterspitz* ( altes Hausmittel aus der Apotheke) wirken Wunder, sorgen für gute Nächte und rasche Heilung der Stiche..

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  • Kerstin sagt:

    Hallo Uwe! Danke für die ausführlichen Infos! Ein echter Dienst an der Menschheit!
    Ist denn schon mal berichtet worden, dass Milben auf Mitmenschen über gingen wie Flöhe oder Kopfläuse? Z.B. im Bett?
    Ich habe meine Milben wahrscheinlich bei der Säuberung von Vogelnistkästen geholt.
    Grüße Kerstin

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    • Uwe sagt:

      Dankeschön 🙂
      Ich habe bisher noch nie von einer Übertragung gehört, z.B. vom stichgeplagten Haustier zum Menschen. Die Milbenlarven überleben ja auch nicht lange. Aber möglich wäre es schon, denke ich.

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  • Ka sagt:

    Schön, so einen ausführlichen Artikel gefunden zu haben. Zwar fehlt mir noch die Unterscheidungsmöglichkeit zu Bettwanzen, aber die gelesenen Beschreibungen waren so eingängig, dass es offensichtlich Milben sein müssen.
    Frage: Das Sticheszenario ging über Nacht Fr/Sa los und die einzige Möglichkeit, in der ich so massiv zerbissen hätte werden können, wäre 3 Tage vorher gewesen, also Mi Abend (kleines Sonnwendfeuer an einem Weiher im Wald). In der Zwischenzeit keinerlei Stick/Jucken/Auffälligkeit. Kann das sein?
    Aber: ich habe eine Katze, die in relativ naturbelassener Grünfläche umherstreifen kann. Ich selbst habe mich in der Zwischenzeit nicht im Garten aufgehalten, bestenfalls ein paar Erdbeeren gesammelt.
    Liebe Grüße – und tolle Seite!!

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    • Uwe sagt:

      Hallo, dass die Stiche erst 3 Tage nach Befall auftreten, habe ich so noch nicht erlebt.
      Aber ich kann sicher sagen, dass schon eine kurzer Gang durch den Garten oder das Erdbeersammeln ausgereicht haben könnte.
      Danke für das Lob!

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  • Sigrid Berger-Hauff sagt:

    Sehr geehrter Uwe, wie Schuppen ist es mir von den Augen gefallen: es sind diese Grasmilben, die mich seit ein paar Jahren in jedem Sommer plagen! Sehr herzlichen Dank für die Aufklärung, die an sich schon zur Erleichterung beiträgt! (Den Juckreiz hatte ich meistens mit Zinksalbe (Penaten) vorübergehend in Zaum halten können). Beste Grüße von Sigrid.

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    • Uwe sagt:

      Freut mich, Sigrid!
      Der Juckreiz scheint ja zum Glück mäßig zu sein, wenn Zinksalbe hilft. Das zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich die Hautreaktionen ausfallen können.
      Viel Erfolg weiterhin!

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  • Birgit Zapke sagt:

    Hallo, es gibt ein altes Hausmittel gegen Insektenstiche, das man hier auf jeder Wiese finden kann: Spitzwegerich. Die Blätter werden so zerkleinert, dass der Pflanzensaft austritt, und dann legt man die entstandene Masse als Umschlag auf. Es kühlt, heilt und ist überall verfügbar. Gute Erfahrung habe ich auch mit Kolloidales Silber Creme gemacht. Nimmt ebenfalls den Juckreiz und heilt. Gibt es in der Apotheke oder bei Amazon für ca. 15 Euro pro 100 g. Das reicht eine ganze Weile. Zur Vorbeugung kann man sich mit etwas Lavendelöl einreiben. Das irritiert Insekten und hilft auch den Haustieren. Liebe Grüße und gute Besserung. Eine Kräuterhexe *

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    • Uwe sagt:

      Dank an Kräuterhexe Birgit für die Tipps!

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  • Michaela sagt:

    Hallo, mein Sohn jetzt 26 Monate ist seit grausamen 8 Wochen im Gesicht und bd. Handrücken geplagt von diesen Bissen. Wie sind die Erfahrungen mit der Dauer des Abheilen? Es juckt immer wieder mal
    Nach einigen Tagen. Sind jetzt mit infectoscab, permethrin,Kortison, Antibiotika, fenistil ohne Erfolg durch!
    Am Rande des Wahnsinns! zwischendurch sah es so aus, als ob es verblasst und zur Zeit sieht es aus wie 3 Tage alt… HILFE
    EINE VERZWEIFELTE MUTTER :.-(

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    • Uwe sagt:

      Hallo Michaela, bitte verstehen Sie, dass ich keine medizinischen Ratschläge geben kann.
      Außer der Behandlung des Juckreizes sollten Sie jedoch unbedingt heraus finden, welche Ursachen für die juckenden Stellen in Frage kommen.
      Anscheinend sind nur frei liegende Hauspartien betroffen? Da kommen bei Aufenthalten im Freien Mücken oder andere Fluginsekten als erstes in Frage. Hält Ihr Kind sich denn häufig im Garten auf? Dann würde ich das zumindest versuchsweise mal für 2 Wochen lassen und schauen, ob es besser wird. Milben leben grundsätzlich standortgebunden. Einzeln können sie durchaus verschleppt werden, gehen dann aber normalerweise spätestens nach wenigen Tagen ein.
      Viel Erfolg und gute Besserung!

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  • Carmen sagt:

    Hallo Uwe
    Vielen Dank für den Tip werde es mir morgen sofort besorgen denn es ist noch schlimmer geworden .. einfach unerträglich dieser Juckreiz .. habe mich schon mit Zwiebeln eingerieben weil ich es mal hörte das es helfen soll aber leider nur für paar Minuten und der Geruch ist auch nicht gerade toll 🙂
    Habe meine Hunde gestern Abend auch mit einem Shampoo gegen Milben gebadet und hoffe es bewirkt etwas . Sowas hatte ich noch nie .. wünsche allen betroffenen eine baldige Heilung .
    Liebe Grüße Carmen

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  • Carmen sagt:

    Hallo ..
    Danke für ihre Aufklärung von Milben . Ich habe seit Tagen diese ungeheuerliche Juckerei und schlaflose Nächte . Ich dachte schon welche Mücke quält mich Nachts so dermassen das ich so zerstochen bin . Aber es sind nur Stellen wie Ellenbeuge , Schulter , Brust und Leiste .. und mir ist aufgefallen das sich meine 2 Hunde die Pfötchen ständi ablecken und drauf rum beissen . Also fiel mir jetzt der Groschen “ Es sind Milben “ .
    Wir waren von morgens bis Abends nur im Garten . Habe mir in der Apotheke Soventol gekauft aber so richtig hat es nicht geholfen . Hoffe es legt sich bald und ich kann wieder schlafen 🙁 Lg Carmen

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    • Uwe sagt:

      Hallo Carmen, gegen den Juckreiz kann ich nur die Hitzebehandlung empfehlen und wenn es ganz arg ist Ceterizin aus der Apotheke.

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  • Tümo sagt:

    Hallo Uwe, danke für den Artikel. Ich bin jetzt das dritte Jahr befallen. Jedes Mal nach dem Holzsägen und Spalten bin ich inklusive aller Helfer überhäuft von Stichen. Wie beschrieben sind die stark befallenen Bereiche Arme (hauptsächlich Innenseite), Bauch, Oberschenkel . Dies zeigt sich durchgängig auch bei den Helfern. Es handelt sich um ein sonniges Waldstück mit Anschluss an eine große Wiese im Kreis Rottenburg. Zeitraum Frühjahr. Das Phänomen tritt erst seit ca. 3Jahren auf. Denke das die Viecher im Holz/auf dem Holz sitzen. Grüße an all die gestochen wurden…Geduld beim Heilungsprozess…egal wie ätzend es ist:-)

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    • Uwe sagt:

      Hallo Tümo, von Befall in Waldgebieten wurde meines Wissens bisher noch nicht berichtet. Danke für die Infos. Welche Massnahmen haben Sie schon ausprobiert?

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      • Leo sagt:

        Hallo Tümo,

        erst gestern haben wir im Garten eine alte große dicke Eiche gefällt (21.10.2017 – es war kalt und windig und deshalb auch genügend Kleidung) und nachts konnte ich nicht schlafen vor lauter Bisse-Stiche-oder-sonst-was – vorallem die Waden und Handgelenke sind betroffen – hier aber Stich an Stich – und ich Depp hatte dies schonmal letztes Jahr beim Holzaufräumen (auch mein Vater war davon öfter betroffen) und wieder alle Vorsichts- und Nachsichtmaßnahmen vergessen:
        1) Schutzanzug wie die Lackierer einen tragen
        2) ausgiebig Duschen und mit zwei Peeling-Handschuhen alle Stellen kräftig rubbeln
        3) Fensil-Gel auftragen (war heute nur großflächig möglich – vielleicht versuche ich auch nachher noch zusätzlich den Wärmestift)
        4) Bettzeug gewechselt und alle Klamotten in die Wäsche

        auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der 1. Nacht es noch gar nicht so schlimm ist aber in der 2. Nacht die Biester nochmal kräftig ihre Spuren auf der Haut ziehen (es sind oft so richtige „Strassen“)

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    • Suse sagt:

      Hallo Tümo,
      Schon mal an Eichenprozesssionsspinner gedacht?

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  • Günter sagt:

    Hallo, ich habe. wie fast alle anderen Menschen oft unter „Schnakenstichen“, Milben usw. zu leiden. Irgendwann einmal las ich den Tip eine heiße Tasse oder ein heißes Glas auf die Stichstellen zu halten. Ein WUNDER geschah. Der Juckreiz verschwand fast augenblicklich! Dann kaufte ich mit den Heizstift „Biteaway“ da ich oft in der freien Natur bin und ebenfalls oft in Asien. NIE mehr würde ich ohne diese Hilfe wegfahren. Hitze bewirkt wirklich Wunder. Selbst meine Frau, nimmt sofort den Stift, beißt die Zähne zusammen und lässt den Stift 3-6 Sekunden wirken.

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    • Uwe sagt:

      Hallo Günter, mir geht es genau so.
      Diesmal habe ich den Stichheiler von MosQuit* dabei. Dieser ist etwa mausförmig und für mein Gefühl etwas unhandlicher als der im Vergleich fast zierliche Bite Away von Riemser. Dafür ist der Mosquit aber sehr robust. Mit seiner Funktionsweise bin ich bisher absolut zufrieden. Ein ausführlicher Testbericht kommt in Kürze.

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      • Uwe sagt:

        Nachtrag:
        Inzwischen habe ich den Mosquit Stichheiler seit 8 Wochen im Gebrauch. Er hat sich sehr gut bewährt.
        Ich habe ihn auf Reisen gegen juckende Stiche von asiatischen Mücken sowie zu Hause im Rheintal inzwischen häufig eingesetzt. Sowohl für mich selber als auch für die Familie.
        Die 9-Volt Block-Batterie hat bei häufigem Einsatz bisher gehalten. Die Hitze bei der Anwendung lässt mich regelmässig an die Decke gehen, bin halt etwas sensibel 🙂 Aber die Wirkung ist absolut zuverlässig. Kann ich nur empfehlen!
        Hier noch ein Bild (Klick auf das Bild führt zur Amazon- Händlerseite.)

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  • Köhler sagt:

    Hallo, ich habe meine Bißstellen jetzt, nach vielen anderen erfolglosen Versuchen, mit Aloe Vera Blättern eingerieben. Der juckreiz ist dadurch verschwunden.

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    • Uwe sagt:

      Man hört letztens immer öfter von Milbenbissen schon im Frühjahr. Super, wenn Aloe Vera* Ihnen helfen konnte.

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  • Leo Benda sagt:

    Hallo!
    Die Infos sind Hilfreich, aber die Milben sind jetzt auch aktiv, drum ist „Herbstmilbe“ nicht ganz passend. Ich habe schlimme Feiertage hinter mir. Nach dem vertikutieren eines Rasenstücks und dem entsorgen des Grünabfalls. Die ganzen Unterarme zerbissen. Mein Arzt gab mir Infectoscab 5%, jetzt ist es erträglich.

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    • Uwe sagt:

      Hallo Leo, scheint also ob die Milben sich nicht mehr an die Jahreszeiten halten…
      Infectoscab* ist ja ein Mittel gegen Scabies und hilft gegen Krätzemilben. Die Anwendung gegen Herbstmilben ist mir neu.
      Freut mich, wenn es geholfen hat!

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  • Andi Hofman sagt:

    Hallo!

    Abtöten der Nissen auf der Haut: Da ist die Hobbythek ja erste Wahl. Leider der Versandweg zu langsam.

    Würde denn auch S.O.S Läuse-Shampoo tun? Das ist auch Niem-Öl-basiert.
    Das wäre eine zwar für Kopflausnissen gedachte Behandlung, aber anwendungsfertig und hautverträglich und bei DM.de ohne Versand vor Ort zu haben. Kostet z.Zt ca 8EUR. Sicher braucht man minimale Mengen. Den Rest kann man dann ja einer Kita spenden, die brauchen das so alle Jahre mal für den eigentlichen Zweck 😉
    Aus meiner Erfahrung gibt es nichts besseres, was tatsächlich die Larven tötet und mich heile lässt.
    (Nicht bei Katzen anwenden, Niem schadet ihnen.)

    Außer bei Läusen Etopril, welches eine Mischung aus dünnflüssigem, flüchtigen und etwas zähflüssigerem, nichtflüchtigen Silikonöl darstellt. Der Trick bei den Läuse-Nissen ist, dass sie die Lösung nicht erspüren, wie bei Wasser, und damit ihre Atemlöcher nicht verschließen können. Das Öl dringt ein und die Nissen ersticken. Das funktioniert mit keinem anderen Öl, zweimalige Anwendung (nach 14d), und fertig.
    Wäre natürlich interessant, ob die Mischung auch in die geknabberten Stichkanäle der Haut, in denen die Larven arbeiten, eindringen würde (oder bleiben die an der Oberfläche?) und sie ersticken könnte. Dabei könnte halt noch mal wie bei Zecken der juckreizauslösende Speichel abgesondert werden.

    Vielleicht überschätze ich auch die Notwendigkeit, auf der Haut zu desinfizieren, und das Alkoholtuch tut es völlig.
    Ich hatte das Gefühl, dass gerade bei dickerer Haut es etwas länger dauern kann, bis die Larve verschwindet, und auch nicht nach wenigen Stunden schon, und nicht freiwillig.

    In unserer Familie kamen die Stiche halt über einige Tage zum Vorschein, wo die Gartenarbeit, die die Stiche bescherte, schon Tage her war, aber es mag sein, dass sich einige Larven an Kleidung/Stoff festgehalten haben, wo wir es nicht vermutet hatten, und gar nicht in der Haut.

    Könnten die Milben zu einem gekippten Fenster aus einem Holzstoß vor der Tür hereinkrabbeln? Ich halte das für unwahrscheinlich, aber die Diskussion war da 😉

    Bettwäsche haben wir dann gewaschen, einen Tag zu spät…

    …da wir diese tolle informative Seite nicht sofort gefunden hatten !

    Vielen Dank dafür auf jeden Fall.

    Gruß!

    Andi

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    • Uwe sagt:

      Hallo Andi, vielen Dank für die Schilderung Ihrer Erfahrungen.
      Ich selber habe Läusemittel gegen Milben bisher noch nicht getestet, da die oben beschriebenen Maßnahmen zum Glück immer ausreichend waren.
      Das SOS Läuse-Shampoo* hat bei Amazon eine ganze Menge mehr und bessere Rezensionen als EtoPril. Jedoch ist bei beiden auf die richtige und umfassende Anwendung zu achten. Jedenfalls ist dies bei der Anwendung gegen Läuse offenbar häufig ein Grund für Misserfolg.
      Dass Herbstmilben zum Fenster hereinmarschieren, ist auch nach meiner Meinung äußerst unwahrscheinlich. Allerdings ist mir auch keine wissenschaftliche Untersuchung bekannt, die das Gegenteil bewiesen hätte 😉
      In welcher Gegend haben Sie Ihren Garten?

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  • Manfred Graf sagt:

    Ihre Beschreibung und die Bilder waren für mich sehr hilfreich.
    Ich konnnte die juckenden Punkte auf meiner Haut im Nachhinein als Folge der Reinigung meines Meisennistkastens erkennen.
    Bei dieser Reinigung hatte ich ziemlich viel Staub auf Oberkörper und Arme abbekommen.
    Inzwischen sind die Punkte nach zwei Tagen wieder am Abklingen

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    • Uwe sagt:

      Danke für Ihren Kommentar!
      In Nistkästen kommen auch Flöhe häufiger vor.
      Mehr zu Besiedelung und Pflege von Nistkästen unter
      http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/02714.html

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    • Sharchen.H. sagt:

      Hallo,
      die Infos haben mir sehr geholfen! Habe die Haut, da wo die Stiche waren mit Alkohol abgerieben und das hat auch sofort geholfen… der Juckreiz wurde weniger… Danke sehr !

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    • Jörg sagt:

      Wirklich umfassend dargestellt und hilfreich. Vielen Dank.

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    • Marie Appel sagt:

      Hallo,
      ich habe seit Monaten ein Problem. Irgendwas sticht/ beißt mich und ich bin schon bei 2 Hautärzten gewesen, aber keiner kann mir sagen, was das ist. Oder soll ich eher zu einem Tierarzt gehen? Seit Mai habe ich eine Gemüse Parzelle auf einem Acker in unmittelbarer Nähe von einem Friedhof und einen Schrebergärten. Zuerst sind es ganz kleine Stellen mit leichter Blutkruste. Meistens entdecke ich es tagsüber und es juckt überhaupt nicht. Durch das Aufkratzen entzündet sich wahrscheinlich und es entstehen richtige Löcher, die schlecht abheilen. Wer kann mir helfen? Bin so alleine mit meinem Problem. Wenn ich weiß, was das ist, kann ich doch dann auch etwas dagegen unternehmen!!!
      Ach so es hat mit dem li. Unterarm angefangen, dann stark auf Unterschenkeln Knöchelnähe, dann Kniee vorne (also keine Knie- und Ellbeugen), dann ganz minimal auf dem Bauch, aber nur 3 kleine Stiche, die schnell abgeheilt waren, dann Schulter und Oberarme, im Nacken wieder 2 tiefe Löcher ( endlich am Abheilen), ein Paar tiefe Wunden am Kopf und nun mein Gesicht und Hals.
      Hilfe, Hilfe!!! Hat denn keiner ein Mikroskop?

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      • Uwe sagt:

        Hallo Marie, ich glaube nicht, dass ein Tierarzt die richtige Adresse ist 😉
        Medizinische Ratschläge kann ich leider nicht geben.
        Ich denke aber, als erstes sollten Sie unbedingt etwas gegen den Juckreiz tun. Sie müssen unbedingt das Aufkratzen verhindern, da sich daraus ernsthafte Folgeprobleme entwickeln können. Wie Sie ja selber schon festgestellt haben.
        Bei Einzelstichen hilft ein Stichheiler, bei vielen Stichen würde ich ein Antihistamin benutzen. Sollte man natürlich auch mit dem Arzt besprechen.
        Die Körperstellen, die Sie beschreiben, sind aus für Stiche von Herbstmilben nicht sehr typisch, kann aber so auch nicht ausgeschlossen werden.
        Auch Bettwanzen und Krätzemilben kommen eventuell in Frage.
        Ein Mikroskop würde Ihnen nicht viel nützen, eine gute Lupe reicht aus. Sowohl um eventuelle Krätzemilben aufzuspüren als auch für den Nachweis von Herbstmilben.
        Ist es denn so, dass keine neuen Stellen auftreten, wenn Sie mal für einige Tage nicht in Ihrem Garten waren? Das wäre dann ein ziemlich eindeutiger Hinweis!
        Viel Erfolg!

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